Monat: Januar 2021

Tier des Monats: Februar

Hallo, darf ich mich vorstellen?

Ich bin die Löffelente – ein regelmässiger, aber nicht häufiger Wintergast am Rotsee. Meistens treffe ich im Laufe des Novembers ein. Am Rotsee halte ich mich am liebsten an den beiden Seeenden auf. Im Vergleich mit anderen Gründelentenarten habe ich einen sehr breiten Schnabel. Daher kommt auch mein Name. Meine Nahrung filtere ich am liebsten mit meinem dafür prädestinierten Schnabel an der Wasseroberfläche ab. Ich bin etwas kleiner als die Stockente und habe einen kurzen Hals. Mein Weibchen ist wie alle Entenweibchen unscheinbar bräunlich gesprenkelt gefärbt. Manchmal kann man den grünen Spiegeln in ihren Flügeln erkennen. Im Prachtkleid, welches ich jetzt trage, bin ich mit meinem grünen Kopf, meiner weissen Brust und den kastanienbraunen Flanken eigentlich unverwechselbar. Ab März machen wir uns wieder auf den langen Weg zurück ins Brutgebiet. Mein Hauptverbreitungsgebiet liegt in Nordosteuropa, wo ich am liebsten an flachen, nährstoffreichen Gewässern mit viel Vegetation oder in Sumpfgebieten mit freien Wasserflächen brüte.

Sehen wir uns am Rotsee? Ich freue mich.

Die Löffelente

Bildrechte: Matthias Mader

Dosenbienen

Dosenbienen wie Dosentomaten? Eingemachte Bienen als Notvorrat? Nicht doch! Hier findet man eine Anleitung, wie man mit ganz einfachen Mitteln eine Nisthilfe für Wildbienen bauen kann.

Tier des Monats: Januar

Bild NABU, Marco Frank

Wir hatten euch ja schon im Dezember angekündigt, dass wir jeden Monat eine Pflanze oder ein Tier vorstellen wollen, das ihr in der Natur in und um Ebikon finden könnt. Wir hatten euch das Foto dieses schönen Vogels gezeigt. Hat jemand erraten, um welchen es sich handelt? Hier nun die Lösung:

Der Kleiber

 

Portrait Kleiber

Der Kleiber, auch Spechtmeise genannt, ist ein kleiner kompakter Vogel, der sehr geschickt an Bäumen auf und ab klettern kann. Hier sucht er nach Insekten, die sich in Ritzen verstecken. Oft klemmt er auch Samen in Baumrindenritzen ein und bearbeitet diese mit seinem kräftigen, spitzen Schnabel. Seinen Namen verdankt der Kleiber der angeborenen Fähigkeit, den Eingang seiner Bruthöhle bis auf die passende Grösse mit Lehm zu verkleben. Ein weiteres Merkmal ist, dass er kopfvoran nach unten klettert. Sein Lebensraum ist der Wald und die Siedlungen, wo er sich sehr gerne am Totholz aufhält, so wie die Spechte auch. Im Winter, wenn die Bäume kein Laub tragen, ist er einfacher zu beobachten. Im Moment ist er häufig im Bereich der Rotsee-Badi in den Ufergehölzen zu sehen.

Mitte Dezember 2020:

Martin Buchs, Naturschutzbeauftragter Gemeinde Ebikon

Mobil: 079 882 57 15

E-Mail: martin.buchs@ebikon.ch