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Siedlungsökologie

Am 20. November 2021 fand die 22. Birdlife-Naturschutztagung online statt. Die zahlreichen interessanten Vorträge werden demnächst aufgeschaltet. Unter anderem berichtete Christian Wiskemann, Naturnetz Pfannenstil, über Projekte im Bereich Siedlungsökologie. Was damit gemeint ist, erfahrt ihr hier auf der spannenden Website von Naturnetz Pfannenstil: Siedlungsökologie

Vielleicht hat der eine oder andere Vorschläge, wie man Biodiversität auch bei uns in Ebikon fördern kann. Wir freuen uns über neue Vorschläge oder Hinweise!

Wildsträucheraktion

Unglaublich, wie viele Ebikoner bei der Wildsträucheraktion mitgemacht haben: es sind 111 Bestellungen für über 900 Pflanzen eingegangen! Grossartig, wie sehr Ebikon dadurch Natur und Biodiversität erhält.

Das Vorbereiten dieser  Bestellungen wurde trotz flinker Hände und guter Planung und einem Ganztageseinsatz nicht ganz geschafft, sodass wir morgen eine Extraschicht fahren, damit wir nachmittags pünktlich ab 15 Uhr an der Rütihof-Scheune parat sind zur Abgabe.

Hier noch eine hilfreiche Pflanzanleitung für wurzelnackte Pflanzen:

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Am Freitagnachmittag war schönstes Herbstwetter, was sicherlich dazu beitrug, dass bereits sehr viele Ebikoner ihre bestellten Pflanzen an der Rütihof-Scheune abholen kamen. Alle begrüssten die Wiedereinführung der Wildsträucheraktion und dankten für dieses Angebot. Auch wir danken umgekehrt den Menschen, die durch die Teilnahme an dieser Aktion für ein Stück mehr Natur in unserem Ort beitragen! Und ein Dankeschön auch an die Gemeinde für Ihren Beitrag durch die Übernahme der Kosten. Eine echte win-win-win-Situation, könnte man sagen…

Kontaktperson für Fragen/ Feedbacks: Martin Buchs, 079 882 57 15

Die Fachpersonen der Umweltberatung Luzern beraten Sie kostenlos: Beratungsangebot Umweltberatung Luzern

Hier nochmals die Beschreibung der Wildsträucher: broschuere_wildstraeucher_0_2

Auch am Samstag schickte uns der Wettergott schönes, diesmal aber sehr frisches Herbstwetter: wir warteten auf die restlichen Abnehmer der bestellten Wildsträucher – brrr – und eine freundliche Nachbarin hatte Erbarmen und brachte uns spontan einen wärmenden Kaffee. Vielen Dank! Mehrmals wurden wir gefragt, wo die Pflanzen herstammen. Hier die Antworten: Sorbus und Emme-Forstbaumschulen

Wir freuen uns sehr auf das viele neue Grün: Futter für allerlei Tiere, Unterschlupf, Augen- und Nasenweide für uns Menschen und vieles mehr!

Übrigens: unser Verein finanziert sich ausschliesslich über Spenden. Wer uns ein kleines finanzielles Dankeschön sagen will: Spenden

Natur findet Stadt

Der Kanton Aargau engagiert sich schon seit 20-30 Jahren für Biodiversität. Das Projekt „Natur findet Stadt“ hat nun den Binding Preis für Biodiversität erhalten.

Schau mal rein auf die Seite mit den vielen interessanten Vorschlägen, und lass dich anregen, selbst etwas umzusetzen – auch wenn es noch so klein ist. Jeder Schritt ist wertvoll!

naturfindetstadt

 

Wildbienensand

Der Grossteil der Wildbienen – nämlich fast 70% der mitteleuropäischen Arten – legen ihre Nester in selbst gegrabenen Gängen im Erdboden an oder sind als Kuckucksbienen abhängig von bodennistenden Bienenarten. Bisher konnte dieser für Wildbienen geeignete Sand nur direkt in einigen wenigen Kiesgruben bezogen werden.

Dank eines Pilotprojektes von NimS in Zusammenarbeit mit der Firma Ökohum ist dieser Sand nun auch in handlichen 15l Säcken an ausgewählten Verkaufsstellen erhältlich. Lesen Sie hier den spannenden Bericht von NimS zu Sandnisthilfen. Bis jetzt finden sich Verkaufsstellen leider nur im Raum Zürich (aber das kann sich schnell ändern)

Wildbienensand

Hier zwei Bezugsquellen:

Wivena

Kies-ag-glattfelden

Im Idealfall wird die Sandnisthilfe ausserhalb der Wildbienensaison,
also im Spätherbst bis Winter, angelegt.

Hier eine sehr gute Broschüre mit Anleitungen für den Bau von Sandnisthilfen: Anleitung_Nisthilfe_Booklet_A6_Web_final