Was blüht im Risch?

Ein kleiner Spaziergang heute Mitte Mai entlang der Ron, im Gebiet Risch: da blüht schon ganz schön viel auf den von uns angelegten und gepflegten Strassenverengungen. Eine bei Schmetterlingen und Wildbienen sehr beliebte und pflegeleichte Pflanze ist beispielsweise der  Natternkopf

und ein einzigartes blaues Blütenmeer entsteht aus dem blühenden Lein:

Geh selbst mal hin und schau, du findest sicher auch Wildbienen an den Blüten.

Leider auch achtlos fallengelassener Abfall…

Wir – oder besser gesagt – die Natur – wäre froh, wenn man sich achtsam durch die Gegend bewegt und Abfall nicht im Freien entsorgt.

Wer im Quartier wohnt, könnte beispielsweise ein „Insel-Götti“ werden, d. h. eine bestimmte Strasseninsel betreuen, von Abfall und Unkraut/Neophyten befreien.

Was weniger erfreulich ist, dass die Gemeinde die öffentlichen Grünstreifen schon so früh mäht. Futterangebote für Insekten fallen damit weg, die Pflanzen können keinen Samen ausbilden, und  schön sieht es auch nicht aus bzw. das ist Geschmacksache. Die Fakten zugunsten der Natur überwiegen aber eindeutig.

Was tun gegen das Hummelsterben?

Alljährlich im Hochsommer kommt es unter Linden zu Massensterben von Hummeln. Hier ist jedoch kein Gift im Spiel, die Hummeln verhungern schlichtweg. Wir erläutern die Mechanismen des Hummelsterbens und geben Tipps für hummelfreundliche Gärten: Hummelsterben

Saisonstart im Naschgarten

Wir freuen uns auf die ersten Beeren, die es in unserem Naschgarten zu pflücken gibt: natürlich sind es die Maibeeren! Zum heutigen Muttertag sind sie allerdings noch nicht reif, denn es hat ihnen die Sonne gefehlt. Nur wer genau hinschaut, sieht die kleinen länglichen, noch grünen Früchte. Wartet noch, bis sie blau sind, und dann fangt an mit dem Naschen…

Wildbienen im Wauwilermoos

Im Auftrag des Kantons Luzern und der Vogelwarte   erstellte der Wildbienenexperte Philipp Heller eine interessante Studie über Wildbienen im Wauwilermoos: BE_Wildbienen_Wauwilermoos

Dieser Bericht soll veranschaulichen, von welchen Lebensräumen und Strukturen die Wildbienenarten im
Wauwilermoos profitieren, wie die Bienen diese Ressourcen nutzen und wie die unterschiedlichen Elemente
im Gesamtlebensraum der Bienen in Zusammenhang stehen. Dabei wird nur beispielhaft auf einige be –
sonders interessante Aspekte und Arten eingegangen. Eine Gesamtartenliste aller 120 Arten mit Angaben
zur Ökologie befindet sich im Anhang.

Säen statt pflanzen

 

Man kann Wildstauden pflanzen, aber man kann auch Saatgut ausbringen. Horw macht vor, wie das geht: Horwer Saatgutmischung

Was in Horw geht, geht auch anderswo. Leider gibt es in Ebikon (noch?) keine kostenlose Abgabe von Saatgut. Wie es prinzipiell und ganz einfach geht, erfährst du hier: Informationen_zum_Saatgut

Rotseewiese

Was für eine wunderschöne Pracht am Rotsee-Ufer bereits wieder am Entstehen ist! Eine herrliche Blumenwiese, die aber noch etwas Pflege braucht: es wird bedrängt vom Einjährigen Berufkraut, das man daher unbedingt möglichst stark zurückdrängen, d. h. entfernen sollte. Mehr Informationen dazu findest du hier: Berufkraut

Du kannst uns bei der Bekämpfung von Berufkraut unterstützen. Du findest die jeweiligen Termine für die Aktionen jeweils unter „Mitmachen“ – oder du meldest dich bei uns, damit wir dich in unseren „HelferInnen-Pool“ eintragen und dann persönlich kontaktieren.

Wir freuen uns über jede helfende Hand! Hier folgen ein paar Eindrücke, wie sich die Rotseewiese am 24. April 2022 präsentiert. Bitte Bilder zum Vergrössern anklicken:

Vorbildliche Stadt Luzern:

WildstaudenStadtLuzern

Die Stadt Luzern macht vor, wie es geht: Label Grünstadt, nun Umstellung auf biozertifizierte Produktion, und aus diesem Anlass wird  die Kapellbrücke erstmals mit einheimischen Stauden dekoriert! Grossartig, dieser Schritt. Hoffen wir, dass dies Beispiel Schule macht!