Frühblühende Blumenzwiebeln für hungrige Insekten

In Blumenzwiebeln steckt bereits die vollständig ausgebildete Pflanze. Somit haben sie im Frühjahr einen grossen Vorsprung: Bereits ab Februar bringen sie bunte Farbtupfer unter unbelaubte Gehölze, zauberhafte Blumenteppiche oder hübsche Blumeninseln im Rasen. Dabei erfreuen sie nicht nur uns, sondern dienen Insekten wie z. B. Bienen und Hummeln als erste wichtige Nahrungsquelle.

Besonders geeignet sind verwildernde Arten. Man kann sie ohne grossen Aufwand in den Garten setzen, wo sie sich Jahr für Jahr selbst vermehren, sich aussamen, reichlich blühen und keine weitere Pflege brauchen vorausgesetzt, sie sind in einen gut durchlässigen Boden ohne Staunässe gepflanzt.

Aber auch auf Balkonen, Terrassen und Hauseingängen lassen sich Blumenzwiebeln sehr gut in Töpfen ziehen. Ein wenig Pflege ist für diese Fälle nötig: die grössten Gefahren für ruhende Blumenzwiebeln sind Erfrieren und Verdursten: die Töpfe müssen im Winter also möglichst kühl, aber frostfrei gelagert werden – die Erde sollte stets feucht, aber nicht nass sein.

Zeitgleich mit der Abgabe von Wildsträuchern durch die Gemeinde Ebikon gibt der Verein «Äbike grünt» kostenlos frühblühende Blumenzwiebeln ab, finanziell unterstützt durch einen grosszügigen Förderbeitrag des Kantons Luzern im Rahmen seiner Strategie Biodiversität.

Es handelt sich ausschliesslich um Zwiebeln aus biologischer Produktion BlumenzwiebelkatalogSativa, die alle zum Verwildern, aber auch zum Einpflanzen in Töpfe geeignet sind, teils duften (hm…) und natürlich alle ein grosses Angebot an Pollen und Nektar für Bienen, Wildbienen und andere Insekten, die so früh im Jahr auf diese Nahrung angewiesen sind.